Fitnesskurse

Breitgefächerter Kursbereich mit jahrelanger Erfahrung. Buchbar für Fitnessstudios & Gruppen, sowie in kleinen Kursen im eigenen Kursraum in Müden/Hahnenhorn vor Ort.

KURSBEREICH

  • Yoga (Yin Yoga, Hatha Yoga)
  • Rückenfit
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Mobility / Stretching (Verbesserung & Erhalt der Beweglichkeit im Alltag, sowie Abbau von Verspannungen)
  • Hot Iron 1,2, Cross (zertifizierte Langhantelkurse von Kraft-Ausdauer bis Muskelaufbau)
  • Bauch-Beine-Po
  • Sixpack Attack
  • Fatburner
  • Pilates
  • Tabata
  • HIIT
  • Body Fit (Mischung aus Mobility & kräftigendem Ganzkörpertraining)
  • Faszientraining
  • Step-Aerobic

Buchbar für Fitnessstudios, Gruppen & Einzelpersonen altesunabhängig von vierzehn Jahren bis open End entweder bei Ihnen vor Ort oder im überschaubaren Kurs im eigenen Kursraum in Müden/Hahnenhorn. Verfügbarkeit auf Anfrage.

YOGA

Es gibt ja Menschen, die immer noch denken, Yoga sei eine Art esoterische Entspannungsmethode. Wahrscheinlich kommt das daher, dass wir Yogis auch in den anspruchsvollsten Haltungen tief und entspannt atmen und nach dem Yoga-Unterricht bestens gelaunt und voller Energie sind. Das bedeutet aber nicht, dass Yoga nicht unglaublich fit und stark macht! Warum aber wirkt diese vergleichsweise sanfte Bewegungsart so intensiv auf unseren Körper? Und woher kommen die zahlreichen positiven Effekte auf die psychische und physische Gesundheit? Gleichzeitig lässt dich eine Yogastunde in deiner Mitte ankommen und selbstbewusster werden. So viele positive Wirkungen auf Körper und Geist hat nur Yoga…

1. Gesund durch Yoga: Mehr Energie und weniger Stress

Yoga hat unzählige Effekte auf unsere Gesundheit: Zum einen wirken Asanas, Meditation und Atemtechniken gegen Stress. Während der Praxis wird der Parasympathikus angeregt, der Teil des Gehirns der für die Entspannung zuständig ist. So wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gehemmt, sodass du dich entspannen kannst und dein Körper sich regenieren kann. Das hilft auch bei der Symptombekämpfung von Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Yoga wirkt in Sachen Stress auch präventiv: Wer regelmäßig übt, ist mit der bewussten Atmung vertraut – einem wichtigen Tool zum aktiven Entspannen in akuten Stress-Situationen. So bringt dich nichts so leicht aus der Ruhe.

Viele Asanas harmonisieren die Hormondrüsen und regulieren damit den Hormonhaushalt. So unterstützt Yoga etwa die Schilddrüse bei ihrer Arbeit – und sie kann unseren Körper noch besser vor Giften schützen. Fehlfunktionen des Organs wie starker Nervosität oder Schlaflosigkeit kann Yoga so vorbeugen.

Gleichzeitig stärkt Yoga das Herz, regt die Blutzirkulation an und erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit. Das hängt mit der Atmung zusammen, die in der Praxis eine wichtige Rolle spielt: Durch das bewusste Atmen wird mehr Blut in den Kreislauf gepumpt und damit auch mehr Sauerstoff, der etwa unsere Gehirnleistung erhöhen kann. Dein Geist fühlt sich klarer und fitter an, und du hast insgesamt mehr Energie.

2. Detox-Wirkung: Yoga entgiftet

Nicht ganz unwichtig: Yoga wirkt entgiftend. Durch Stress, Umwelteinflüsse und industriell gefertigte Nahrung nehmen die meisten von uns nämlich so viel Giftstoffe aus, dass sie unser Wohlbefinden und unsere Fitness massiv beeinträchtigen.

Wenn du also wirklich fit werden möchtest, musst du erst mal toxische Altlasten loswerden. Denn wenn dein Körper kontinuierlich mit alten Giftstoffen kämpft, ist nicht nur dein Energielevel insgesamt niedriger als es sein könnte, du bist auch anfälliger für Infekte, wirkst möglicherweise auch aufgeschwemmt und lagerst mehr Säuren im Gewebe ein (Hallo, Cellulite!). Dazu kommen außerdem Falten, weil ein verschlackter Magen schlechter wertvolle Nährstoffe aus der Nahrung ziehen kann. Auch zu Blähungen, Depressionen, Haarausfall, brüchigen Nägeln und ständigen Kopfschmerzen kann es kommen, wenn sich zu viel Säure und Schlacken in unserem Körper angesammelt haben. Und auf Dauer kann Übersäuerung der Nährboden für Krankheiten wie Rheuma, Arthrose und Osteoporose sein.

Aber keine Angst: Wenn du regelmäßig Yoga übst (am besten natürlich spezielles Detox Yoga), baust du schnell schädliche Altlasten ab. Zum einen werden beim Yoga durch das tiefe, ruhige Atmen während der gesamten Stunden, zum anderen durch konkrete Pranayama-Übungen wie Kapalabhati, Giftstoffe ausgeatmet. Zudem wirken vor allem die Drehhaltungen wie Ardha Matsyendrasana (der Drehsitz) entgiftend – sie aktivieren die Darmbewegungen und verbessern so die Verdauung (wodurch die Nahrungsreste schneller ausgeschieden werden, also weniger Zeit haben Gär- und andere giftige Stoffe zu bilden). Gerade die gesundheitliche Wirkung auf den Darm ist noch wichtiger, als Wissenschaftler lange dachten – denn der Darm und die enthaltenen Bakterien sind zum einem beträchtlichen Teil für unser Immunsystem verantwortlich. So stärkt Yoga auch indirekt unsere Immunabwehr!

Zudem wringen die Drehhaltungen auch die Entgiftungsorgane Niere und Leber aus, versorgen sie mit neuem Blut und damit neuen Nährstoffen, sodass sie besser arbeiten können. Wer schweißtreibende Yogastile übt, scheidet zusätzlich noch über die Haut Giftstoffe aus.

3. Yoga macht fit: Stärkung der Muskulatur

Bodybuilder stemmen schwere Gewichte, Marathonläufer legen lange Strecken zurück. Und was machen wir Yogis? Wir stehen, sitzen und liegen auf einer Gummi-Matte herum. Im Vergleich wirkt das natürlich wenig beeindruckend.

Alle, die regelmäßig Yoga üben, wissen aber: Yoga kann ganz schön anstrengend sein. Und zwar nicht nur dynamische, herausfordernde Stile wie Ashtanga Yoga oder Jivamukti Yoga, sondern auch klassische wie Hatha Yoga und Sivananda Yoga. Alleine der Sonnengruß ist, wenn er mehrmals im Einklang mit tiefer Atmung ausgeführt wird, ganz schön deftig! Zu besonderen Gelegenheiten üben manchen Yogis den Sonnengruß sogar 108-mal – wer das durchhält, wird nie wieder behaupten Yoga sei „doch nur Entspannung“…

Zudem nutzen viele Yogahaltungen (Asanas) das Eigengewicht des Körpers – wer schon mal eine Weile im Krieger III verbracht hat, oder auch einfach nur seine Arme für einige Minuten seitlich ausgestreckt hat, weiß, wie schwer die eigenen Körperteile werden können…

Zudem werden bei einer 90-minütigen Yoga-Einheit so gut wie alle Muskelpartien im Körper aktiviert und trainiert. Das passiert fast automatisch, weil klassisch aufgebaute Yogastunden einem bestimmten Übungsmuster folgen, also alle Teile des Körpers sowie alle Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule durchgearbeitet werden, und bei allen Yoga-Übungen mehrere Muskeln gleichzeitig arbeiten. Beim Joggen oder Tennis sieht das ganz anders aus – da werden eher isolierte Bereiche des Körpers angesprochen, was Über- und Fehlbelastungen vorprogrammiert.

4. Yoga dehnt Muskeln und mobilisiert die Wirbelsäule – und kann so gegen Schmerzen helfen

Wie die Wissenschaft heute weiß, sind so gut wie alle unsere körperlichen Systeme über Faszien verbunden. Faszien sind Bindegewebshäute, die unsere Organe, Muskeln, Knochen, sogar unser Gehirn und das Rückenmark umschließen. Diese Faszien aber verkleben, wenn sie entweder einseitig belastet bzw. zu wenig bewegt werden. Und wenn das passiert, hat das unangenehme Auswirkungen: von Verspannungen über Durchblutungsschwierigkeiten bis zu verringerter Wundheilung, Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit und chronischen Schmerzen z. B. im Rücken.

Wer sich also nicht um seine Faszien kümmert, vernachlässigt einen entscheidenden Faktor für die eigene Gesundheit. Und wie kümmert man sich am effektivsten um die Faszien? Ganz klar: Yoga. Beim Yoga wird der gesamte Körper so gründlich, abwechslungsreich und achtsam durchgedehnt wie bei keiner anderen Sportart – Yoga ist das perfekte Faszien-Training. Es gibt sogar spezielles Faszien-Yoga, das noch stärker und sofort spürbar auf die Faszien wirkt. Ach, und übrigens: Die Dehnung beim Yoga sorgt dafür, dass Yogis lange, schlanke Muskeln aufbauen, was die Silhouette und den Körper effektiv formt und schön straff erscheinen lässt!

Gleichzeitig bewegen wir unsere Wirbelsäule in einer gut aufgebauten Yogastunde in alle acht möglichen Richtungen durch. Das ist ein immenser Faktor, beispielsweise in der Bekämpfung von Rückenschmerzen: Ist die Wirbelsäule nicht beweglich genug, kann das Blockaden und Verspannungen auslösen. Von der Wirbelsäule können Schmerzen nach unten bis in die Beine oder nach oben in den Nacken oder sogar bis in den Kopf ausstrahlen. Eine flexible Wirbelsäule ist also wichtig für Rückengesundheit und kann aktiv gegen Schmerzen durch Verspannungen helfen!

5. Psychische Wirkung von Yoga: Entspannt, happy und selbstbewusst

Außerdem wirkt Yoga auch auf dein Leben außerhalb der Matte. Wenn du im Unterricht immer wieder angeleitet wirst, deinen Körper und seine Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen, deine aktuelle Verfassung zu respektieren, ohne zu urteilen, wird sich diese Einstellung irgendwann auch den Rest deines Lebens positiv verändern. Viele Menschen berichten, dass nach dem Yoga irgendwie alles schöner aussieht, dass sie sich danach optimistisch und voller Energie fühlen. Diese stimmungsaufhellende Wirkung von Yoga lässt sich vermutlich auf die Freude an der Bewegung, den akzeptierenden Kontakt mit dem eigenen Körper, den Stressabbau und die positive Stimmung beim Yoga zurückführen.

Und das entspannt nicht nur und lässt dich einen liebevolleren Blick auf dich selbst entwickeln – es hat auch ganz handfeste Auswirkungen auf dein Verhalten: Weil du wahrnimmst, was du gerade wirklich brauchst, isst du gesünder (und nimmst somit auch nicht mehr so viele Giftstoffe auf, s.o.), du nimmst dir Pausen, wenn du sie brauchst, machst dir nicht mehr so viel Stress. Und das macht dich definitiv glücklicher – und natürlich auch stärker und fitter. Mit Yoga wirst du also automatisch einen knackigeren Körper bekommen – das wird dir aber vielleicht gar nicht so sehr auffallen, weil du dich selbst (und natürlich andere) mit viel liebevolleren Augen siehst und ein stärkeres Selbstbewusstsein bekommst.

Wir sind nämlich nur so stark, wie wir uns das erlauben. Wenn ich mir immer wieder einrede, dass ich viel zu schwach bin für den Handstand – dann werde ich diese Asana garantiert nie erlernen. Wenn ich mir aber neue Asanas zutraue, mich Herausforderungen mutig und optimistisch stelle (natürlich in meinem Tempo und mit entsprechender Achtsamkeit) werde ich immer wieder meine eigene Stärke erfahren können, sowohl die körperliche wie auch die seelisch-geistige – und so immer stärker und selbstbewusster werden. Und es gibt nichts, was so stark und fit macht wie die Gewissheit: „Was für eine Herausforderung auch auf mich zukommt – ich schaffe das!“.

Hey, ich bin Luica Vanessa Braun (37) und selbstständige Yoga-& Fitnesstrainerin. Seit vier Jahren trainiere ich in meiner Selbstständigkeit Menschen vo 14 Jahren bis 96 Jahren und arbeite hierbei ganzheitlich.

So reicht mein Repertoire vom Yoga über Pilate, Step Aerobic bis zum zertifizierten Langhanteltraining uvm. Nachdem ich in einem früheren Leben Hotels & teils Gourmet-Restaurants leitete, auch mit viel Herzblut, fand ich vor rund zehn Jahren meine Liebe zum Hot Iro – einem lizensierten Langhanteltraining in Kursform.

Nachdem ich viele Jahre nur noch mit Schmerztabletten funktionierte und man mir sogar sagte, mein Rücken wäre so kaputt, dass ich irgendwann im Rollstuhl lande, fand ich in diesem Langhanteltraining endlich Hilfe und war begeistert, was mit gezieltem Training möglich ist.

So ist bis heute meine größte Freude von Teilnehmern /-innen zu hören wie Schmerzen nachlassen, sich die Haltung verbessert, der Kopf zur Ruhe kommt und so vieles mehr.

Ich arbeitete mich über 5 Jahre mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft in Anstellung in der Fitnessbranche nach oben, bis hin zur Verwaltung von parallel 4 Studios. Hieraus baute in meine Selbstständigkeit auf, um wieder an meine Basis – die Arbeit und Bewegung mit Menschen – zu kommen. Regelmäßige Weiterbildung ist hierbei für mich selbstverständlich.

Das tue ich nun in rund 35 Kursen die Woche. Teils mit Vereinen, in Fitnessstudios, in privaten Kursen, Tageskliniken uvm.

Und ich kann lediglich sagen: Ich liebe meinen Beruf, weil ich für Menschen etwas verändern kann und wir gleichzeitig einfach eine gute Zeit zusammen haben.

HOT IRON®

HOT IRON® – DEIN BEGEISTERNDES UND EFFEKTIVES GANZKÖRPERTRAINING MIT DER LANGHANTEL!
HOT IRON® bringt den Körper auf ein neues Level in Sachen Figur, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das ist bedeutend für Lebensqualität und Lifestyle. Dabei stehen zumeist Körperstraffung und Körperfett-Reduktion im Fokus. Ob als idealer Einstieg in das Langhanteltraining oder als Ausbelastung für fortgeschrittene Sportler: Dieses mitreißende Kraftausdauer-Training mit der Langhantel ist für jeden geeignet.

Dabei ist HOT IRON® 1 ein klares, einfaches Kraftausdauer-Training. Es besteht aus den Grund-Übungen mit der Langhantel.

HOT IRON® 2 ist bereits eine koordinative und konditionelle Steigerung. Neue Übungen, ein teilweise veränderter Belastungsbereich der Muskulatur und eine verlängerte Trainingszeit trainieren den Körper auf andere Weise als bisher.

HOT IRON® CROSS ist das Kraft-Intervall-Training mit der Langhantel und Bodyweight-Übungen. In diesem Kurs wird mit relativ wenig Wiederholungen und effektiven Übungs-Kombinationen gearbeitet. Somit wird für mehr straffes und stoffwechselaktives Gewebe und damit für einen erhöhten Grundumsatz gesorgt. Deutliche Körperfett-Reduktion, eine knackige Muskulatur, Kräftigung des Rückens und eine deutlich erhöhte Alltags-Lebensqualität sind die spürbaren und sichtbaren Ergebnisse.HOT IRON® – Das ist dein begeisterndes und effektives Ganzkörper-Training mit der Langhantel!

TABATA

Das Tabata Training ist ein hochintensives Intervalltraining, dessen Grundlage die Kombination von Kraft- und Cardiotraining bildet. Ein Tabata-Intervall besteht aus 8 Intervallen à 20 Sekunden. Über die Trainingsdauer werden die Übungen mit maximaler Intensität absolviert. Zudem wird in jedem Intervall die Anzahl von 12-15 Wiederholungen angestrebt. Nach 20 Sekunden Belastungszeit folgt eine 10-sekündige Pause. Der Intervallrhythmus stellt sich folgendermaßen dar: 20,10,20,10 usw. Die Ruhephase zwischen den Intervallen ist kürzer als die Belastungsphase, was dazu führt, dass die Übungen mit steigender Belastungsdauer schwerer fallen. Aufgrund der hohen Intensität des Tabata Trainings wird meist nur eine Serie durchgeführt. Ein Tabata-Intervall dauert 4 Minuten.

PILATES

PILATES ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für den Körper und auch den Geist – ein systematisches Körpertraining, erfunden und entwickelt von Joseph H. Pilates. Einzelne Muskeln oder Muskelpartien werden ganz gezielt aktiviert, entspannt oder gedehnt. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der PILATES-Übungen zählt und die Atmung wird mit den Bewegungen koordiniert. Besonderes Augenmerk gilt der Körpermitte. Das Training der Tiefenmuskulatur im Becken und in der Taille verbessert die Beweglichkeit. Becken und Schulterbereich lassen sich dadurch noch freier gegeneinander verdrehen. Durch die Aktivierung dieses Kraftzentrums (Powerhouse) werden Taille und Hüfte – sozusagen als Nebenwirkung – schlanker. Pilates bringt Muskeln und Gelenke wieder in Schwung, ohne sie zu belasten.

Wer PILATES trainiert, ändert bald seine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten und nimmt so das Training mit in den Alltag. Auch können viele der PILATES-Übungen wirkungsvoll während der üblichen Tagesaktivitäten oder anderer Sportarten genützt werden. Menschen, die PILATES trainieren, wirken größer, aufrechter, gelassener und schlanker – einfach natürlicher.

WIRBELSÄULENGYMNASTIK

Wirbelsäulengymnastik ist im Grunde nichts anderes als Rückentraining: Dazu gehören Übungen zur Dehnung, Mobilisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Diese sollen Beschwerden rund um die Wirbelsäule lindern und vorbeugen. Das Training verbindet Ansätze aus der Physiotherapie, dem Rehasport und der allgemeinen Sportwissenschaft.

Im Job sitzt du stundenlang am Schreibtisch, zuhause hebst du schwer, erledigst Hausarbeiten oder bist sportlich aktiv: Als zentrales Stützorgan des Körpers ist deine Wirbelsäule ständig unter Belastung. Neben dem natürlichen, altersbedingten körperlichen Abbau sind Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen häufig Schuld an Rückenproblemen, unter denen immerhin drei Viertel der Berufstätigen in Deutschland leiden. Jeder zwölfte Fehltag von Erwerbstätigen ging 2019 auf das Konto von Rückenleiden, so ein Ergebnis im ‘Gesundheitsreport 2020

MOBILITY

Das Mobility-Training ist ein bewegungsgestützter Ansatz, der ganzheitlich alle Bereiche anspricht, welche Beweglichkeitseinschränkungen zur Folge haben können (eingeschränkte Gelenksbeweglichkeit, neuronale Schwächen bzw. fehlerhafte Ansteuerung, motorische Einschränkungen etc.). Hierbei wird mit Bewegungen rund um unsere großen Gelenke gearbeitet, um eine größtmögliche Bandbreite an Einschränkungen zu beseitigen. Dabei arbeiten wir sehr nahe an den Bewegungen, die wir verbessern wollen. Das Mobility-Training ist demnach das “alltagsnahe Beweglichkeitstraining”. Mit diesem Training verbessern wir überwiegend unsere “aktive Beweglichkeit”.

HIIT

HIIT ist die Abkürzung für „High Intensity Interval Training“, also hochintensives Intervall-Training. Bei dieser Art von Intervall-Training wechseln sich High-Intensity-Intervalle mit Ruhephasen beziehungsweise Low-Intensity-Intervallen ab. Während der High-Intervalle powerst du dich mit explosiven, intensiven Übungen aus und bringst du deinen Puls in die Höhe. Während der Low-Intervalle bleibst du zwar in Bewegung, bringst deinen Puls aber aufgrund der niedrigen Intensität aktiv runter.

Während der High-Intensity-Intervalle benötigt dein Körper mehr Sauerstoff, als er in dem Moment bereitstellen kann. Dadurch ist der Körper dazu gezwungen, den Bedarf an Sauerstoff später nachzuholen. Diese Sauerstoffmehraufnahme nach dem Training regt den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass der Kalorienumsatz nach dem HIIT zwischen 6 und 15 Prozent höher ist als nach einem normalen Ausdauertraining. Der angeregte Stoffwechsel hat neben dem erhöhten Kalorienverbrauch zudem weitere positive Effekte für deine Gesundheit: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und gleichzeitig der Cholesterinspiegel und der Blutdruck gesenkt.